Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
Spree: Vom klaren Quellwasser zum ockerbraunen, belasteten Fluss
(2016-212) Die bündnisgrünen Landtagsabgeordneten Franziska Schubert (Sachsen) und Benjamin Raschke (Brandenburg) fordern auf ihrer Radtour "Für eine klare Spree" von der Sächsischen und Brandenburger Staatsregierung ein verstärktes Engagement gegen die [...]
Kultusministerium muss mehr für die Verbreitung digitaler Lernmittel und neuer Medien tun
(2016-211) Vor dem Beginn des neuen Schuljahres fordert die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, dass mehr für die Verbreitung digitaler Lernmittel und neuer Medien sowie zur Förderung freier [...]
Sachsenforst nutzt seit 2012 im Nationalpark Sächsische Schweiz ausschließlich Harvester
„Laut geltendem Nationalpark-Programm sind in der Naturzone A forstliche Pflegeeingriffe nur in Ausnahmefällen zulässig. Bäume dürfen hier nur gefällt werden bei Sanitärhieben, Verkehrssicherungsmaßnahmen und bei der Zurückdrängung gebietsfremder expansiver Arten.2012 [...]
Der Spreeverschmutzung auf der Spur: GRÜNE starten 500-Kilometer-Radtour von der Spreequelle nach Berlin
(2016-210) Die GRÜNEN-Landtagsabgeordneten Franziska Schubert (Sachsen) und Benjamin Raschke (Brandenburg) sind von Montag, 25.07. bis Dienstag, 02.08. der Spreeverschmutzung auf der Spur.Zu Beginn ihrer Radtour kümmern sich die beiden Landtagsabgeordneten [...]


