Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
GRÜNE wollen Abgeordnetenrechte stärken – Gesetzentwurf fürs erste Plenum
(2014-266) Als ersten Gesetzentwurf in der 6. Legislatur bringt die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN den Entwurf für ein Parlamentsinformationsgesetz ein.Dazu erklärt Eva Jähnigen, rechtspolitische Sprecherin der Fraktion: "CDU und SPD [...]
GRÜNE zum Kabinett: Darf Finanzminister Unland weiter knausern?
(2014-265) Zur Ernennung der Ministerinnen und Minister der Sächsischen Staatsregierung erklärt Claudia Maicher, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Darf Finanzminister Georg Unland weiterhin eine weitsichtige [...]
Nach dem EuGH-Urteil – GRÜNE: Recht auf Einzelfallprüfung erneut gestärkt
(2014-264) "Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs, nachdem Zuwanderern, die keine Arbeit aufnehmen wollen, Sozialleistungen versagt werden können, ist wenig überraschend und bestätigt schon geltendes Recht", so Petra Zais, migrationspolitische Sprecherin [...]
Grüne Woche im Landtag: 02.-03. Plenarsitzung
Sehr geehrte Damen und Herren,liebe Freundinnen und Freunde, endlich starten wir mit dem ersten Plenum und der Wahl des Ministerpräsidenten höchst offiziell in die 6. Legislatur. Die Plenartagesordnung ist noch [...]


