Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
Erfolg der Crystal-Prävention hängt von Finanzierung der Beratungsstellen ab
(2014-205) Zum heute von der Staatsregierung vorgestellten Informationsportal zu Crystal, erklärt Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: "Ich begrüße, dass die Staatsregierung sich auf den Weg macht, [...]
Regelmäßiger Gülle-Import aus den Niederlanden – fragwürdige Praxis für Boden, Wasser und Menschen
(2013-204) Sachsen importiert regelmäßig Gülle aus den Niederlanden. Das zeigen Antworten von Umweltminister Frank Kupfer (CDU) auf eine Kleine Anfrage von Gisela Kallenbach, umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN-Landtagsfraktion. "Für die Folgen [...]
LPG-Umwandlungen in Sachsen – Staatsregierung setzt DDR-Unrecht bis heute fort
(2014-203) Kaum zu glauben, aber wahr. 25 Jahre nach der friedlichen Revolution sind immer noch nicht alle früheren DDR-LPGen in Sachsen juristisch gültig in eine neue Rechtsform, z.B. in eine [...]
Pumpspeicherkraftwerk Markersbach: Rahmenbedingungen für Energiespeicher unzureichend
(2014-202) Nach Informationen des MDR verzichtet Vattenfall aufgrund mangelnder Wirtschaftlichkeit vorerst auf den weiteren millionenschweren Ausbau des zweitgrößten Pumpspeicherkraftwerks in Sachsen. Aus den gleichen Gründen liegt auch die Modernisierung des [...]


