Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
Sachsen reicht 57 Mio. gesparter Bafög-Kosten an Hochschulen weiter – GRÜNE: Studentenwerke bleiben chronisch unterfinanziert
(2014-161) Zur Ankündigung von Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer, knapp 57 Millionen Euro aus der ehemaligen BAföG-Mitfinanzierung ab 2015 jährlich den Hochschulen zur Verfügung zu stellen, erklärt Dr. Karl-Heinz Gerstenberg, hochschulpolitischer [...]
Klimaschutz – Staatsregierung sitzt nach wie vor im Bremserhäuschen
(2014-160) Zur heutigen Vorstellung der Ergebnisse des Projektes 'KLAPS - Klimawandel, Luftverschmutzung und Belastungsgrenzen von Ökosystemen im polnisch-sächsischen Grenzraum' durch das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) erklärt Gisela [...]
CyberCrime Competence Center: 67 Fachleute sind ein Anfang – Ulbig hatte 200 Fachbeamte gefordert
(2014-159) Zum heute eröffneten sog. CyberCrime Competence Center Sachsen (SN4C) - dem neu eingerichteten Kompetenzzentrum zur Bekämpfung de Internetkriminalität - erklärt Eva Jähnigen, innenpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN [...]
Weiterer NSU-Mord? Aufklärung wieder aus den Medien statt vom Innenminister
(2014-158) Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet in der Ausgabe Nummer 24 vom 7.6.2014 in dem Artikel "Fundstück im Pappkarton" über mögliche Querverbindungen in dem Dresdner Mordfall an den Brüdern Sven [...]


