Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
Handelshochschule Leipzig – Nach der Ausschusssitzung bleiben mehr Fragen als Antworten
(2014-148) Zum heute im Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtags behandelten Prüfbericht des Sächsischen Landesrechnungshofs zur Handelshochschule Leipzig, erklärt Annekathrin Giegengack, stellvertretende Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: [...]
7.122 Bäume im Jahr 2013 auf den Liegenschaften des Freistaates unter dem Deckmantel der Verkehrssicherung gefällt
(2014-147) 7.122 Bäume wurden im Jahr 2013 auf den Liegenschaften des Freistaates Sachsen aus Gründen der Verkehrssicherung gefällt. Dies geht aus der Antwort von Finanzminister Prof. Georg Unland auf eine [...]
Gesundes Essen in Kitas und Schulen – wir brauchen verpflichtende Regelungen
(2014-146) Eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung zur Essenverpflegung in Kindertagesstätten offenbart gravierende Defizite. Zu oft gibt es Fleisch und Wurst, zu selten Obst und Gemüse. Bereits 2010 war die Sächsische [...]
Ein Jahr nach der Flut – Sachsen kommt weder bei Fluthilfe noch bei Hochwasserschutz in Gang
(2014-145) Die Staatsregierung hat die Folgen des Hochwassers 2013 an Mulde, Elbe und Nebenflüssen noch immer nicht im Griff, kritisiert Gisela Kallenbach, umwelt- und naturschutzpolitische Sprecherin der GRÜNEN-Landtagsfraktion in Sachsen. [...]


