Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
Syrische Flüchtlinge – Nachzug von Verwandten weiter vom Geldbeutel abhängig
(2014-33) Der Nachzug syrischer Flüchtlinge zu ihren Familienangehörigen in Sachsen bleibt weiter vom Geldbeutel abhängig.Das ist das Ergebnis der Behandlung des Antrags der GRÜNEN-Fraktion in der heutigen Sitzung des Innenausschusses.Einer [...]
Kaum unbefristete Arbeitsverträge an sächsischen Unis – Kein spürbarer Fortschritt seit 2009
(2014-31) An den sächsischen Universitäten gibt es bei Einstellungen von wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeitern kaum unbefristete Arbeitsverträge. Das zeigt die Antwort der Staatsregierung auf eine Kleine Anfrage von Dr. Karl-Heinz [...]
Turn it up! – Karl-Heinz Gerstenberg im Gespräch mit der sächsischen Musikszene
Über 100 Teilnehmer, darunter Bandmitglieder, DJs, Labelmacher, Manager, Veranstalter und Vertreter verschiedener sächsischer Initiativen und soziokultureller Zentren, waren am Montagabend, 24. Januar in die Halle D des WERK II in [...]
„Zivilgesellschaft unerwünscht!“ – Diskussion über das verschärfte Versammlungsgesetz in Sachsen
Trägt das neue sächsische Versammlungsgesetz zur Zurückdrängung von Nazi-Demonstrationen bei? Etwa 50 Gäste folgten der Einladung von Miro Jennerjahn, demokratiepolitischer Sprecher und Johannes Lichdi, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE [...]


