Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2013-256: Drastische Kürzungen bei Denkmalschutz-Programmen in Bund und Land

In Sachsen sind seit dem Jahr 2000 mehr als 4.000 Kulturdenkmale unwiederbringlich abgerissen worden. Das ergaben mehrere Kleine Anfragen des GRÜNEN-Landtagsabgeordneten Dr. Karl-Heinz Gerstenberg. "Die hohe Zahl an Denkmalverlusten ist [...]

Von |10. Oktober 2013|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |

PM 2013-255: Umweltbericht 2012 offenbart keinen Grund zum Feiern

Zum heute durch Umweltminister Frank Kupfer (CDU) vorgelegten sächsischen Umweltbericht 2012 erklärt Gisela Kallenbach, umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN-Landtagsfraktion:"Die Einschätzung von Minister Kupfer, dass Umweltschutz in Sachsen groß geschrieben wird, kann [...]

PM 2013-254: Notrufe gehören nicht in die Warteschleife

Laut einem Bericht von MDR info gibt es im Führungs- und Lagezentrum der Leipziger Polizei derzeit Probleme, alle Notrufe auch entgegennehmen zu können. Die innenpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion von BÜNDNIS [...]

Von |8. Oktober 2013|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

PM 2013-253: Chancen der Metropolregion Mitteldeutschland nutzen!

Zur heutigen Sachverständigenanhörung im Innenausschuss des Sächsischen Landtags zur Zukunft der Metropolregion Mitteldeutschland erklärt Eva Jähnigen, innenpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Die Sachverständigen haben eindringlich auf [...]

Von |7. Oktober 2013|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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