Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2013-252: Anerkennungsdschungel wird nicht gelichtet
"Die Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen wird in Sachsen nicht viel leichter", zeigt sich Elke Herrmann, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, nach der heutigen [...]
PM 2013-251: Chance auf Umwidmung der EFRE-Förderung für Bahn- und Radverkehr wurde leichtfertig vergeben
Zu den Aussagen des sächsischen Wirtschaftsministers Sven Morlok (FDP) über den EFRE-Staatsstraßenbau in Sachsen erklärt Eva Jähnigen, verkehrspolitische Sprecherin der GRÜNEN-Landtagsfraktion: "Wir können die Freude von Staatsminister Morlok nicht teilen, [...]
PM 2013-250: Für mehr Verkehrssicherheit – GRÜNE fordern Tempolimit von 120 km/h auf Sachsens Autobahnen
Die Diskussion war lebhaft bei der heutigen Experten-Anhörung im Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr (AWAV) zum grünen Antrag für ein generelles Tempolimit von 120 km/h auf sächsischen Autobahnen sowie [...]
PM 2013-249: Die meisten Menschen mit Behinderung leben in Sachsen im Heim – GRÜNE wollen mehr Alternativen
In der heutigen Anhörung des Sozialausschusses zum Antrag der GRÜNEN-Fraktion "UN-Behindertenrechtskonvention umsetzen - Alternativen zum Heim schaffen und ambulante Wohnformen ausbauen" machten die Experten deutlich, dass in Sachsen nur wenige [...]


