Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2013-222: Dienstrechtsreform: Staatsregierung verpasst Chance, Überalterung des öffentlichen Dienstes entgegen zu wirken
Zur heutigen Anhörung des Gesetzes zur "Neuordnung des Dienst-, Besoldungs- und Versorgungsrechts" (Drs. 5/12230) im Haushaltsausschuss erklärt Eva Jähnigen, innenpolitische Sprecherin der GRÜNEN-Fraktion: "Die Sachverständigen haben den Gesetzentwurf der Staatsregierung [...]
PM 2013-221: Kommunalrecht: Gestern Paragrafenpranger, heute Bürokratie-Monster
"Der Gesetzentwurf 'Gesetz zur Fortentwicklung des Kommunalrechts' ist ein Anschlag auf kommunale Unternehmen." Das wirft Eva Jähnigen, innenpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, CDU- und FDP-Fraktion [...]
PM 2013-220: Liebe Frau Clauß, ihre Rechnung geht nicht auf
Annekathrin Giegengack, stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, kommentiert die heutige Berichterstattung zum Betreuungsgeld: "755 mal Betreuungsgeld bei gleichzeitig 49.527 in einer Kindertageseinrichtung [...]
PM 2013-219: Thema psychische Belastungen am Arbeitsplatz: Staatsregierung verlässt sich auf Symbolpolitik
Zur heutigen Anhörung im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zum Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN "Gesunde Arbeit – Aktionsplan 'Stressfrei arbeiten in Sachsen' voranbringen", erklärt Miro Jennerjahn, arbeitsmarktpolitischer [...]


