Unabhängige Justiz und starke Beteiligung!
Der Einsatz für Bürgerrechte und deren institutionelle und verfahrensrechtliche Absicherung in der Sicherheitsgesetzgebung ist Schwerpunkt BÜNDNISGRÜNER Rechtspolitik. Der demokratische Rechtsstaat des Grundgesetzes tritt seinen Bürgerinnen und Bürgern offen gegenüber und erklärt sie nicht zum Feind. Im letzten Jahrzehnt ist dieses Ideal im Denken der meisten Politikerinnen und Politiker sowie Bürgerinnen und Bürger ins Gegenteil verkehrt worden. Als stark gilt der Staat, der seine Bürgerinnen und Bürger heimlich überwacht, ohne dass diese eine Gefahr verursacht haben oder einer Straftat verdächtig sind. Derjenige Politiker, der neue technische Möglichkeiten möglichst schnell zur Überwachung möglichst vieler Menschen einsetzen möchte, gilt als ernsthaft und vertrauenswürdig, der Bürgerrechtler als naiver Förderer von Straftätern.
Die meisten Menschen, die heimlich oder vorbeugend offen überwacht werden, sind unschuldig. In der Regel haben sie keine wirksame Chance, vom Eingriff überhaupt zu erfahren oder diesen gerichtlich überprüfen zu lassen. Der Explosion der Eingriffsrechte steht kein Wachstum der Abwehr- und Kontrollrechte gegenüber. Auch in Sachsen hat man viele Jahre auf Repression gesetzt. Das Versammlungsrecht, das Sächsische Polizeigesetz, die Handydatenaffäre und die Aufklärung der Affäre um den sogenannten Sachsensumpf sind dabei nur einige Beispiele.
Als Gegengewicht zur Einschränkung unserer Grundrechte ist eine von politischer Einflussnahme unabhängige und leistungsfähige Justiz unerlässlich. Um diese in Sachsen langfristig abzusichern, setzen wir BÜNDNISGRÜNE uns für die Leistungsfähigkeit und Bürger*innennähe der Justiz ein.
Aktuelles
PM 2008-218: Verwaltungsreform – Personalübergang und Verwaltungsverfahren stocken
Staatsregierung lässt ihre Mitarbeiter im Regen stehen - Bürger dürfen Fehler der Regierung nicht mit weniger Qualität bezahlen müssen! Drei Wochen vor Inkrafttreten der Verwaltungsreform kann die Staatsregierung nicht sagen, [...]
PM 2008-207: Innenausschuss/ Fragerecht von Abgeordneten
Ein Parlamentsausschuss darf nicht zur Akklamationsbude der Staatsregierung verkommen Zu der heutigen Initiative der Ausschussvorsitzenden des Innenausschusses Margit Weihnert (SPD) kritische Nachfragen in Ausschusssitzungen zu verhindern, erklärt Johannes Lichdi, Mitglied [...]
PM 2008-204: Anhörung – Chancen für Resozialisierung von jugendlichen Straftätern in Sachsen ungleich verteilt
Staatsregierung stiehlt sich bei Bekämpfung Jugendkriminalität aus der Verantwortung Zur heutigen Anhörung zum grünen Antrag "Die Qualität ambulanter Maßnahmen nach dem Jugendgerichtsgesetz" im Sozialausschuss erklärt Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin der [...]
PM 2008-199: Gläserne Bürger – Meldedaten von 16 Kommunen frei im Netz – Dresden und Plauen betroffen
Super-Gau ist eine Warnung gegen die Datensammelwut Zu den Berichten, dass die Meldedaten von einer halben Million Bürgern, darunter auch denen Plauens und Dresdens für jeden im Internet einsehbar waren, [...]



