Unabhängige Justiz und starke Beteiligung!
Der Einsatz für Bürgerrechte und deren institutionelle und verfahrensrechtliche Absicherung in der Sicherheitsgesetzgebung ist Schwerpunkt BÜNDNISGRÜNER Rechtspolitik. Der demokratische Rechtsstaat des Grundgesetzes tritt seinen Bürgerinnen und Bürgern offen gegenüber und erklärt sie nicht zum Feind. Im letzten Jahrzehnt ist dieses Ideal im Denken der meisten Politikerinnen und Politiker sowie Bürgerinnen und Bürger ins Gegenteil verkehrt worden. Als stark gilt der Staat, der seine Bürgerinnen und Bürger heimlich überwacht, ohne dass diese eine Gefahr verursacht haben oder einer Straftat verdächtig sind. Derjenige Politiker, der neue technische Möglichkeiten möglichst schnell zur Überwachung möglichst vieler Menschen einsetzen möchte, gilt als ernsthaft und vertrauenswürdig, der Bürgerrechtler als naiver Förderer von Straftätern.
Die meisten Menschen, die heimlich oder vorbeugend offen überwacht werden, sind unschuldig. In der Regel haben sie keine wirksame Chance, vom Eingriff überhaupt zu erfahren oder diesen gerichtlich überprüfen zu lassen. Der Explosion der Eingriffsrechte steht kein Wachstum der Abwehr- und Kontrollrechte gegenüber. Auch in Sachsen hat man viele Jahre auf Repression gesetzt. Das Versammlungsrecht, das Sächsische Polizeigesetz, die Handydatenaffäre und die Aufklärung der Affäre um den sogenannten Sachsensumpf sind dabei nur einige Beispiele.
Als Gegengewicht zur Einschränkung unserer Grundrechte ist eine von politischer Einflussnahme unabhängige und leistungsfähige Justiz unerlässlich. Um diese in Sachsen langfristig abzusichern, setzen wir BÜNDNISGRÜNE uns für die Leistungsfähigkeit und Bürger*innennähe der Justiz ein.
Aktuelles
PM 2007-417: Änderungen der Koalition zur Verwaltungsreform
Zumindest ein Teilerfolg - Weiter so, aber bitte konkret! Zu der heutigen Erklärung der Koalitionsfraktionen, sich über Änderungsanträge zur Verwaltungs- und Kreisreform im Jahr 2008 verständigt zu haben, erklärt Karl-Heinz [...]
PM 2007-414: Polizei-Prüfbericht führt erhebliche Defizite auf
Notwendigkeit des Untersuchungsausschusses voll bestätigt Zum Bericht der länderübergreifenden Prüfgruppe für die Polizei des Freistaates Sachsen erklärt Johannes Lichdi, innenpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Ich [...]
PM 2007-413: Fanarbeit/Fußballgewalt – Sachsen streicht Unterstützung
Tabellenführer in Krawall-Liga, Abstiegskandidat bei Gewaltprävention Auf die Ankündigung, die Unterstützung der bereits unterfinanzierten Fußballfansozialarbeit für Sachsen seitens der Staatsregierung komplett zu streichen, reagiert die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im [...]
PM 2007-412: Verwaltungsreform – Lichdi: Handstreich der Staatsregierung trägt nicht
Mit 'maßvollen Änderungen' ist es nicht getan Zu den Plänen der Koalitionsfraktionen, die Kreis- und Verwaltungsreform erst im Januar verabschieden zu wollen, erklärt Johannes Lichdi, innenpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS [...]



