Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
Cyberangriffe, Unwetter, Blackouts: Sachsen rüstet sich für den Ernstfall
Die Herausforderungen für den Schutz der sächsischen Bevölkerung nehmen zu: Extreme Wetterereignisse, Hochwasser, Waldbrände, Pandemien sowie hybride Bedrohungen, dazu Cyberangriffe und Sabotage stellen den Freistaat vor wachsende Aufgaben. Mit einem heute beschlossenen Antrag stärkt die Fraktion [...]
Erfolgreicher BÜNDNISGRÜNER Antrag: Jüdische Kultur wird langfristig gestärkt
Gestern Abend wurde der Antrag der BÜNDNISGRÜNEN-Fraktion "Tacheles bleibt - jüdische Kultur in Sachsen dauerhaft stärken" mit einem Änderungsantrag mehrerer Abgeordneten des Sächsischen Landtags aus den Fraktionen BÜNDNISGRÜNE, CDU, SPD und LINKE angenommen. Dr. Claudia Maicher, kulturpolitische [...]
Niedrigwasser lässt sich nicht wegbaggern – BÜNDNISGRÜNE fordern Kurswechsel der Elbepolitik
In der heutigen Aktuellen Debatte im Sächsischen Landtag unterstrich die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ihre klare Absage an weitere Ausbaumaßnahmen oder gar Staustufen an der Elbe. Angesichts anhaltender Dürrephasen [...]
Rekordsommer, Artensterben, Niedrigwasser – und gerade jetzt kürzt der Umweltminister
BÜNDNISGRÜNE kritisieren Regierungserklärung von Georg-Ludwig von Breitenbuch Dresden. Hitzerekorde, historische Niedrigwasserstände, Ernteausfälle und ein dramatischer Rückgang der Artenvielfalt: Allein der Sommer 2026 hat erneut deutlich gemacht, unter welchem Druck Sachsens [...]





