Demokratische Kultur in Sachsen dauerhaft stärken
Demokratische Verfahren und Demokratische Kultur erschöpfen sich nicht in der Stimmabgabe alle fünf Jahre. Wir wollen die Entscheidungs- und Beteiligungsrechte sowie die Grundrechte in allen Lebensbereichen stärken. Dazu ist es zentral, dass die öffentliche Verwaltung transparent agiert und den Bürger*innen einen einfachen Zugang zu Informationen anbietet. Gleichzeitig braucht es angesichts der Vielzahl an Aufgaben ausreichend Personal.
Eine der größten Herausforderungen im Freistaat Sachsen ist der Kampf gegen den Rechtsextremismus. Die Zahl der Straftaten aus dem rechtsextremen Milieu verharrt seit Jahren auf sehr hohem Niveau und die Demokratiefeindlichkeit breitet sich zum Teil auch in bürgerliche Schichten aus. Es war uns BÜNDNISGRÜNEN daher ein zentrales Anliegen, das Gesamtkonzept gegen Rechtsextremismus in Sachsen auf den Weg zu bringen.
Der Schutz der Bürgerrechte gehört zur BÜNDNISGRÜNEN DNA. Die Debatte um das sächsische Polizeigesetz zeigt, wie weit die Vorstellungen über die Bürgerrechte im Freistaat auseinandergehen. Im August 2019 haben wir gemeinsam mit der Fraktion DIE LINKE einen Antrag auf „abstrakte Normenkontrolle“ beim Sächsischen Verfassungsgerichtshof gestellt. Wir verbinden mit dem Antrag die Hoffnung, dass der Verfassungsgerichtshof dem Gesetzgeber die Grenzen deutlich aufzeigt. Besonders wichtig ist uns GRÜNEN die Überprüfung der Polizeibefugnisse, die die Telekommunikations- und Videoüberwachung erlauben, ohne dass ein konkreter Anfangsverdacht vorliegt.
Aktuelles
Johannes Lichdi: Verwaltungsreform – Es gibt noch viele Baustellen!
Es gilt das gesprochene Wort! (...) Herr Innenminister, Sie haben den Eindruck erweckt - jedenfalls war dies der Presse am Dienstagmorgen zu entnehmen -, dass die Reform in Sack und [...]
Elke Herrmann: Der Verantwortung für das jüdische Leben und der Pflege des jüdischen kulturellen Erbes Rechnung tragen
Es gilt das gesprochene Wort! (...) die Sächsische Verfassung sieht in Artikel 109 Absatz 2 Satz 3 ausdrücklich vor, dass die Beziehungen zu den Kirchen und Religionsgemeinschaften durch Vertrag geregelt werden. [...]
PM 2006-210: Paragraphenpranger: Streichungen zu Lasten von Umwelt- und Naturschutz
Flotte Sprüche täuschen über Versagen nicht hinweg "Auch mit flotten Sprüchen wie 'Weg von der Vollkasko-Mentalität' kann Minister Mackenroth nicht über sein Versagen hinwegtäuschen", kritisiert Johannes Lichdi, rechtspolitischer Sprecher der [...]
PM 2006-209: Verwaltungsreform – Ergebnis vorgetäuscht – Details? Fehlanzeige!
GRÜNE fordern im Landtag vollständige Unterrichtung Als "vorgetäuschtes Ergebnis" bezeichnet Johannes Lichdi, innenpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion die Veröffentlichungen des Innenministeriums zur Verwaltungsreform nach der gestrigen Sitzung des Lenkungsausschusses. "Die veröffentlichten [...]



