Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2012-261: 500-Millionen-Förderprogramm – Ostdeutschland kann zum technologischen Motor der Energiewende und für Rohstoffeffizienz werden

Die für den 22. August angekündigte Vorstellung eines 500-Millionen-Forschungsförderungsprogramms für die 'Neuen Bundesländer' durch Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) in Dresden kommentiert Michael Weichert, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN [...]

Von |21. August 2012|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |

PM 2012-260: Gisela Kallenbach kontert Vorwurf des Umweltministers, zu viele Kleine Anfragen zu stellen

Dem Vorwurf von Umweltminister Frank Kupfer (CDU) zu viele kleine Anfragen zu stellen (siehe auch LVZ/DNN vom 18.8.), entgegnet Gisela Kallenbach, umweltpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen [...]

Von |20. August 2012|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

PM 2012-259: GRÜNE fordern am Exportverbot für sächsischen Atommüll nach Russland festzuhalten

Vor dem Antrittsbesuch von Bundesumweltministers Peter Altmaier (CDU) in Sachsen fordert die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, am Exportverbot für sächsischen Atommüll nach Russland festzuhalten. "Bundesumweltminister Altmaier sollte [...]

Von |16. August 2012|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |

PM 2012-258: Ökosteuer abschaffen? – GRÜNE: Tillichs populistische Forderung wird ‚im Nichts‘ enden

Zur Forderung von Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich in der Tageszeitung "Die Welt", die Ökosteuer abzuschaffen, erklärt Antje Hermenau, Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag:"Die Forderung des Ministerpräsidenten wird [...]

Von |16. August 2012|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
Nach oben