Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2012-257: Bildungsmonitor – Angesichts der Realität an den sächsischen Schulen kann man über diese Studie bloß den Kopf schütteln
Die Ergebnisse des heute vorgelegten Bildungsmonitors kommentiert Annekathrin Giegengack, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, wie folgt:"Die Schüler und Eltern können angesichts der Realität an den [...]
PM 2012-256: Staatsregierung muss zum Vorbild in der Auseinandersetzung mit Neonazis werden
Zum Vorwurf der Opferberatungsstellen, Behörden würden rechte Gewalt verharmlosen, erklärt Miro Jennerjahn, Rechtsextremismus-Experte der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag:"Auch im Freistaat gibt es keinen Grund, die Hände in [...]
PM 2012-254: Naturschutz soll als Sündenbock für den Verlust von Ackerfläche und Grünland herhalten
"Die zu hohe Flächenversiegelung in Sachsen ist für den Umweltminister offenbar kein Problem, sondern nur ein Mittel für billige Polemik." Zu dieser Überzeugung kommt Michael Weichert, landwirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion [...]
PM 2012-253: Erfinderland Sachsen – Will uns das Wirtschaftsministerium mit geschönten Statistiken veralbern?
Auf die Erklärung von Wirtschafts-Staatssekretär Hartmut Fiedler (FDP) zur Innovationsfähigkeit sächsischer Unternehmen antwortet Michael Weichert, wirtschaftspolitischer Sprecher der GRÜNEN-Landtagsfraktion: "Die Staatsregierung nutzt das Sommerloch offensichtlich, um alte Pressemitteilungen zu recyceln. [...]


