Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2012-057: GRÜNE kritisieren ostdeutschen Braunkohlegipfel in Magdeburg

Die GRÜNEN-Landtagsfraktionen von Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt kritisieren anlässlich des heutigen "Braunkohlegipfels" in Leuna das Festhalten der drei Landesregierungen an der Braunkohle. Ihrer Ansicht nach ist die Braunkohle als "Brückentechnologie" [...]

Von |27. Februar 2012|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

PM 2012-056: Kein Schnellschuss auf Kosten der Beschäftigten und der Studierenden

Zu den Überlegungen im Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, den deutlich höher als erwartet ausfallenden Studierendenzahlen mit der Schaffung befristeter Stellen an den Hochschulen beizukommen, erklärt Dr. Karl-Heinz Gerstenberg, Parlamentarischer [...]

Von |27. Februar 2012|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

PM 2012-055: Radikalabsenkung der Solarvergütung – GRÜNE fordern Staatsregierung zum öffentlichen Einsatz für den Erhalt der sächsischen Solarbranche auf

"Die Vorschläge von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Umweltminister Norbert Röttgen (CDU), schon ab ersten April eine Zusatzabsenkung der Solarförderung von 30 Prozent umzusetzen, sind wirtschaftspolitischer Harakiri. Mit solchen Hauruck-Aktionen [...]

Von |23. Februar 2012|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , , |

PM 2012-054: GRÜNE zur Forderung des Abbaus von Digitalkanälen bei ARD und ZDF

"Wieder einmal meldet sich Johannes Beermann mit abwegigen Forderungen gegenüber den öffentlich-rechtlichen Anstalten", reagiert Dr. Karl-Heinz Gerstenberg, medienpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, auf die Aussagen [...]

Von |22. Februar 2012|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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