Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2011-362: Sächsische Tourismusstrategie ist enttäuschend
Auf die Vorstellung der neuen Tourismusstrategie des Freistaates durch die Sächsische Staatsregierung, erklärt Michael Weichert, tourismuspolitischer Sprecher der GRÜNEN-Landtagsfraktion: "Was die Sächsische Staatsregierung mit über einem Jahr Verspätung vorgelegt hat, [...]
2. Sächsischer Psychiatrieplan: Bessere Versorgung bislang nur auf dem Papier
In der heutigen Sitzung des Sozialausschusses wurde der Antrag der GRÜNEN-Fraktion "Psychiatrieplanung im Freistaat Sachsen – Anforderungen an den 2. Sächsischen Landespsychiatrieplan" abschließend beraten. Ziel der GRÜNEN-Fraktion war es, den [...]
PM 2011-361: GRÜNE zu Reichenbach: Zahlen müssen auf den Tisch
Die GRÜNE-Fraktion im Sächsischen Landtag fordert eine Offenlegung der Umzugskosten, die aus der geplanten Schließung des Hochschulstandortes Reichenbach folgen. Der Wissenschaftsausschuss des Landtages führte heute eine Öffentliche Expertenanhörung zum Thema [...]
PM 2011-360: GRÜNE: Steuerkompromiss ist eine Mogelpackung
Als Mogelpackung bezeichnet Antje Hermenau, Vorsitzende und finanzpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, den von Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) begrüßten Steuerkompromiss der Koalition in Berlin. "Landläufig [...]


