Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2011-359: Klimawandel: Weltweiter CO2-Ausstoß 2010 auf Rekordhoch – Sachsen verschmutzt kräftig mit
Zur Studie des US-Energieministeriums, wonach der weltweite Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases Kohlendioxid 2010 ein Rekordhoch erreicht hat, erklärt Johannes Lichdi, klimapolitischer Sprecher der GRÜNEN-Landtagsfraktion in Sachsen: "Weltweit steigen die CO2-Emissionen [...]
PM 2011-358: Frühzeitige Abschaffung des Solidaritätszuschlags – GRÜNE: Morlok auf politischer Geisterfahrt
Zur Forderung von Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP), bis 2014 schrittweise den Solidaritätszuschlag abzuschaffen, erklärt Antje Hermenau, Fraktionschefin der GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Das ist eine politische Geisterfahrt. An den Solidarpaktmitteln [...]
PM 2011-357: Streit um SAB-Umzug – Kritik des Ministerpräsidenten trifft die Falschen
Zum Ärger von Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) über die Kritik des Landesrechnungshofs an den Umzugsplänen der Sächsischen Aufbaubank (SAB) von Dresden nach Leipzig erklärt Antje Hermenau, Fraktionschefin der GRÜNEN im [...]
PM 2011-356: Bilanz Hochschultour 2011: GRÜNE fordern Rücknahme der Hochschulkürzungen
Die GRÜNE-Fraktion im Sächsischen Landtag fordert eine Rücknahme der von der Staatsregierung geplanten Kürzungen an den Hochschulen. Die Fraktion stellte heute Ihre Bilanz aus Gesprächen mit Hochschulleitungen, Wissenschaftlern und Studierenden [...]


