Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2011-112: GRÜNE begrüßen Beteiligung von Kitas am Bundesprogramm für Sprachförderung
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag begrüßt die Beteiligung von sächsischen Kitas am Bundesprogramm für Sprachförderung. "Die Sprachauffälligkeiten sind weiter auf einem bedenklich hohen Niveau", so Annekathrin Giegengack, [...]
PM 2011-111: Tariferhöhungen beim ZVON – ÖPNV wird dank CDU und FDP deutlich teurer
Zur beschlossenen Tariferhöhung von durchschnittlich 7,7 Prozent im Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) ab 1.8.2011 erklärt Eva Jähnigen, verkehrspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Die Tariferhöhungen sind [...]
PM 2011-110: Radioaktiv belasteter Abfall – Weder Eigenkontrollen noch Kontrollen sächsischer Behörden funktionieren
Zur Lieferung von radioaktiv belasteten Ersatzbrennstoffen von den Kreiswerken Delitzsch (Sachsen) an eine Papierfabrik in Eisenhüttenstadt (Brandenburg) erklärt Johannes Lichdi, Obmann der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag im [...]
PM 2011-109: GRÜNE fordern Konsequenzen bei Bachelor und Master – Gesetzentwurf wird am 19. April im Landtag abgestimmt
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag fordert Konsequenzen bei der Umsetzung von Bachelor und Master an sächsischen Hochschulen. Der Landtag debattiert am Dienstag den Gesetzentwurf der Fraktion für [...]


