Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2010-343: Gegen Generalverdacht und Bekenntniszwang – Erklärung von Wissenschaftlern, Initiativen und Politikern gegen „Anti-Extremismus-Erklärung“
Über 80 Wissenschaftler, Initiativen und Politiker, die sich für Demokratieentwicklung und gegen Rechtsextremismus engagieren, haben in einer Erklärung unter dem Titel "Wer sich gegen Rechtsextremismus engagiert, macht sich verdächtig!" gegen [...]
PM 2010-341: Preisträger lehnt Annahme des Sächsischen Integrationspreises ab – GRÜNE: Deutliche Forderung nach Integration von Flüchtlingen und Asylsuchenden
Am Freitagabend lehnte der Verein "Internationale Gärten Dresden" die Annahme des 2. Preises des Sächsischen Integrationspreises 2010 'Gemeinsamkeit in Vielfalt' bei der Preisverleihung im Landtag ab. Der Verein begründete die [...]
PM 2010-340: Ifo-Studie – GRÜNE: Staatsregierung fehlt offenbar die Idee, wie es in den nächsten Jahren weitergehen soll
Nach der heutigen Pressekonferenz des Ministerpräsidenten, des Wirtschaftsministers Sven Morlok und des Niederlassungschefs des ifo-Instituts zur wirtschaftlichen Entwicklung Sachsens vermisst Antje Hermenau, Fraktionsvorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Ideen, wie [...]
PM 2010-335: Steuermehreinnahmen – GRÜNE: Staatsregierung muss dem Landtag Ergänzungsvorlage zustellen
Zur heutigen Vorstellung der Steuermehreinnahmen und deren Verwendung im Freistaat für Sachsen durch Finanzminister Prof. Georg Unland sowie die Fraktionsvorsitzenden Steffen Flath (CDU) und Holger Zastrow (FDP) erklärt Antje Hermenau, [...]


