Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2010-231: Abwicklung Städtebauförderung – GRÜNE fordern Sachsen Bürgermeister zu Protesten gegenüber Bundesminister Ramsauer und den sächsischen Bundestagsabgeordneten auf
In einem Offenen Brief an die sächsischen Bürgermeister haben Gisela Kallenbach, Sprecherin für Städtebau der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag und Stephan Kühn, baupolitischer Sprecher der GRÜNEN-Bundestagsfraktion, auf [...]
PM 2010-230: GRÜNE: Militanz der extremen Rechten in Sachsen ist ungebrochen hoch
Die heute vorgelegte Halbjahresstatistik der RAA Sachsen (Opferberatungsstellen für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt) kommentiert Miro Jennerjahn, Rechtsextremismusexperte der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Die Zahlen der Opferberatungsstelle [...]
PM 2010-229: GRÜNE fordern nach MDR-Exakt-Bericht über Grenzwertüberschreitungen bei Giftmüll aus Italien ein Moratorium für Sondermüllimporte
Nach dem gestrigen MDR-Exakt-Bericht über Grenzwertüberschreitungen bei Giftmüllimporten aus Italien auf die Zentraldeponie Cröbern (ZDC) fordert die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag ein Moratorium für Sondermüllimporte nach Sachsen [...]
PM 2010-228: Tillich soll genaue CO2-Lagerstätten in Sachsen nennen
"Die Einlagerung von CO2 ist unnötig und gefährlich", warnt Johannes Lichdi, klima- und energiepolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag, vor CO2-Lagerstätten in Sachsen, wie sie der sächsische Ministerpräsident Stanislaw [...]


