Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2010-170: Bundespräsidenten-Wahl – GRÜNE: Gauck ist genau der parteiunabhängige Kandidat, nach dem viele in den letzten Tagen gerufen haben
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag begrüßt die Kandidatur von Joachim Gauck für das Amt des Bundespräsidenten. "Joachim Gauck ist genau der parteiunabhängige Kandidat, nach dem viele in [...]
PM 2010-165: Politischer Einfluss darf nicht von der Größe des Geldbeutels abhängig sein
Johannes Lichdi, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, erklärt nach der öffentlichen Anhörung des Verfassungs-, Rechts- und Europaausschusses des Gesetzentwurfes zur Neuregelung des Parteien-Sponsoring der Fraktion [...]
Experimentelles Karree: Letzte Chance zum Umsteuern nutzen
"Mehr Mut für ein generelles Umsteuern in den Chemnitzer Stadtentwicklungsprozessen und den Verbleib des Experimentellen Karrees vor Ort", mahnt Gisela Kallenbach, stadtentwicklungspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vor dem [...]
PM 2010-164: GRÜNE begrüßen Vorstoß von Kultusminister Wöller zur Reform des Lehramtes
"Das sind völlig neue Töne, die da aus dem Kultusministerium kommen. Manchmal bedarf es erst einer Krise, um lang aufgeschobene Probleme anzugehen", kommentiert die bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN-Landtagsfraktion den Vorstoß [...]


