Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2008-405: Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden gegen UA-Zeugen Wehling

Staatsanwaltschaft Dresden hat mit diesem Vorgehen jeden Anspruch verspielt, als von der Regierung unabhängige Anklagebehörde wahrgenommen zu werden Zu den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden gegen den gestern im Untersuchungsausschuss zur [...]

Von |18. Dezember 2008|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |

PM 2008-404: Untersuchungsausschuss zur Aktenaffäre 2 – Hindinger bestätigt, dass ‚Abseits III‘ auf anderen Quellen als ausschließlich ‚Gemag‘ beruhte

Pressemitteilung Nr.: 404/2008Datum: 18.12.08 Warum wurde lange vor 2006 'Abseits III' angelegt, wenn keine Hinweise auf korruptive Netzwerke vorlagen? Zu den Aussagen des für das ehemalige Referat 'Organisierte Kriminalität' zuständigen [...]

Von |18. Dezember 2008|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |

PM 2008-403: Untersuchungsausschuss zur Aktenaffäre – Sollte Wehling als Hauptsündenbock für die Affäre präpariert werden?

Wer trägt die Verantwortung dafür, dass der Verfassungsschutz außer Rand und Band und ohne ausreichende Kontrolle agieren konnte? Zu den Aussagen des Leipziger Kriminalkommissars Georg Wehling in der heutigen Sitzung [...]

Von |17. Dezember 2008|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |

PM 2008-402: Qimonda – Sachsen, Bayern und der Bund müssen gemeinsame Lösung suchen

Nach der Ablehnung des Qimonda-Angebots der Staatsregierung durch Infineon, erklärt Karl-Heinz Gerstenberg, Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Offenbar hat der Freistaat ein Scheinangebot unterbreitet, um [...]

Von |17. Dezember 2008|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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