Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2008-361: Kürzung der EU-Subventionen – Das reicht nicht aus, um die Zukunft der sächsischen Landwirtschaft zu sichern

Statt Anreize zu schaffen, damit die Bauern umweltfreundlicher produzieren, wird sich so gut wie nichts ändern "Ich bin froh, dass sich in der EU-Agrarpolitik überhaupt etwas verändert", erklärt Michael Weichert, [...]

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PM 2008-360: Einkommensstudie 2020: Geringeres Wirtschaftswachstum, weniger öffentliche Einnahmen, Anstieg des Arbeitsnehmereinkommens niedrig, Problem Altersarmut

Die verstaubte Investitionspolitik der Staatsregierung muss endlich beendet werden Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag hat heute die Ergebnisse der Studie 'Einkommensentwicklung in Sachsen bis 2020' vorgestellt. Die [...]

Von |24. November 2008|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |

PM 2008-359: Rechnungshofbericht: Hat die Staatsregierung aus dem Landesbankdesaster nichts gelernt?

Fehlförderungen müssen endlich ein Ende haben Angesichts der Verschwendung von Steuergeldern, die der Rechnungshof mit dem vorliegenden Jahresbericht offen legt und die sich nach Berechnungen der GRÜNEN-Fraktion auf mindestens 112 [...]

Von |24. November 2008|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |

PM 2008-358: Zwei-Stunden-Takt Dresden-Leipzig – Die Kürzungspolitik der Bahn ist unerträglich – Nimmt sich Jurk endlich der Probleme an?

Jurk soll sich gegen die Preiserhöhungen in den sächsischen Verkehrsverbünden engagieren "Die Kürzungspolitik der Bahn ist unerträglich", so Johannes Lichdi der verkehrspolitische Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen [...]

Von |24. November 2008|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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