Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2008-320: GRÜNE begrüßen Wolfsmanagementplan
Befürworter müssen weiter für die Akzeptanz der Wölfe ringen Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag begrüßt den Wolfsmanagementplan des Umweltministeriums. "Es ist richtig, dass der Umweltminister Befürworter und [...]
PM 2008-319: GRÜNE fordern sächsische CDU zur Absage an Studiengebühren auf
Tillich sollte sich vom ideologischen verbohrten Pro-Studiengebühren-Kurs seines Vorgängers verabschieden Nach dem Bekanntwerden der Ergebnisse einer unveröffentlichte Studie des Bundesbildungsministeriums, dass Studiengebühren dazu führen, dass vor allem aus sog. 'bildungsfernen [...]
PM 2008-318: Zum Nazi-Eklat im Sächsischen Landtag
Lichdi fordert strafrechtliche Ermittlungen gegen NPD-Kreisrat Zur heutigen Debatte der NPD-Fraktion "Demokratieverständnis der sächsischen Blockparteien nach den Kreistagswahlen" erklärt Johannes Lichdi: "Ich fordere die Staatsanwaltschaft auf, ein Ermittlungsverfahren gegen den [...]
PM 2008-317: GRÜNE zum „Rauchverbot“-Urteil des Sächsischen Verfassungsgerichtshofs
Einzig mögliche Konsequenz: Rauchverbot ausnahmslos in allen Gaststätten Elke Herrmann, Sozialpolitikerin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, erklärt zum Urteil des Sächsischen Verfassungsgerichtshofs in Sachen "Rauchverbot": "Dieses Gezerre [...]


