Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2008-316: GRÜNE kritisieren Ankündigung des Videodrohnen-Einsatzes bei Demonstration gegen Naziläden
Demonstrationen sind kein Versuchsfeld für Überwachungsspielzeug - Sollen Bürger von der Teilnahme abgeschreckt werden? Johannes Lichdi, innenpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, kritisiert die Ankündigung der Polizei, die Videodrohne [...]
PM 2008-315: CDU und SPD nehmen erneut Ökolandbau-Debatte von der Tagesordnung
Interesse an Ökolandbau ist deutlich geringer als Sehnsucht nach pünktlichem Feierabend Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag kritisiert die erneute Absetzung des Tagesordnungspunktes "Ökologischer Landbau im Freistaat Sachsen" [...]
PM 2008-314: Maßnahmenpaket der Bundesregierung ja – aber nur unter weit reichender Mitbestimmung der Länder
GRÜNE legen Entschließungsantrag zur Regierungserklärung vor "Sinn des Maßnahmenpakets kann es nur sein, die Bürger vor weiterem Schaden zu schützen sowie die Arbeitsplätze und die Finanzen in der realen Wirtschaft [...]
PM 2008-313: GRÜNE fordern Barrierefreiheit bei Wahlen
Im Superwahljahr 2009 muss mindestens eine 75-prozentige Barrierefreiheit erreicht werden Menschen mit Behinderungen können nicht überall in Sachsen problemlos zur Wahl gehen. Das ergab eine Kleine Anfrage der Abgeordneten Elke [...]


