Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2008-165: Flüchtlingskinder – Kindeswohl muss im Vordergrund stehen
Herrmann kritisiert Jugendamt und Polizei Zu Meldungen über die Fesselung von Flüchtlingskindern durch die Polizei in Treuen (Vogtlandkreis), erklärt Elke Herrmann, migrationspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen [...]
PM 2008-164: Transrapid durch Elbsandsteingebirge: Überteuertes und planerisch risikoreiches Verkehrsprojekt
"Bevor sich Sachsen wieder mal in Hirngespinsten überteuerter und planerisch risikoreicher Verkehrsprojekte verliert, sollte man realistisch sein und mit oberster Priorität die Zugverbindung zwischen Berlin und Dresden ausbauen. Wir brauchen [...]
PM 2008-163: Erhebung von Telefonverbindungsdaten in Sachsen sprengt rechtlich vorgegebenen Rahmen
Lichdi fordert Bericht zum Telefondatenabruf durch Staatsanwaltschaft -Ermittlungspraxis prüfen Im ersten Quartal 2008 hat das LKA Sachsen in 388 Fällen Telefonverbindungsdaten zu Zwecken der Strafverfolgung erhoben.Das ergab eine Anfrage vom [...]
PM 2008-162: ‚Heimattreue Deutsche Jugend‘: Pfingstlager in Zschadraß
Wird Sachsen zum Schwerpunkt der HDJ-Aktivitäten? Der innenpolitische Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, Johannes Lichdi, verlangt Aufklärung über ein Pfingstlager der rechtsextremen "Heimattreuen Deutschen Jugend" (HDJ), [...]


