Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2008-119: Kulturraumgesetz – GRÜNE: Es gibt weiterhin Beratungsbedarf
Weiterentwicklung ist auf gutem Weg - Finanzielle Verluste für Plauen, Zwickau, Görlitz und Hoyerswerda? Zur Anhörung der Novellierung des Sächsischen Kulturraumgesetzes im Kulturausschuss erklärt Karl-Heinz-Gerstenberg, kulturpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS [...]
PM 2008-118: Sächsische Abfallpolitik – GRÜNE fordern Wende
Lückenlose Verwertung braucht lückenlose Kontrolle Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag verlangt von Umweltminister Roland Wöller eine Wende in der sächsischen Abfallpolitik. "Die lückenlose Verwertung der heizwertreichen Fraktion [...]
PM 2008-117: Zukunftsforum Landwirtschaft – GRÜNE: Zentrale Themen fehlen
Agro-Gentechnik und Ökolandbau passen nicht zusammen Zum zweiten 'Zukunftsforum Landwirtschaft' erklärt Michael Weichert, stellv. Fraktionsvorsitzender und agrarpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Weniger Direktzahlungen und freier [...]
PM 2007-116: Anhörung zu ‚Sozialbericht 2006‘ – GRÜNE kritisieren fehlende Konsequenzen
Sozialministerium muss konkrete Vorschläge für Veränderungen in der sächsischen Sozial-, Bildungs- und Wirtschaftspolitik machen Zur heutigen Anhörung zum 'Sozialbericht 2006 – Lebenslagen in Sachsen' im Sozialausschuss erklärt Elke Herrmann, sozialpolitische [...]


