Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2008-070: Eckpunkte der Regierung für Haushalt 2009/2010
Pensionsfond und Straßenbaumaßnahmen drohen sich zu struktureller Belastung auszuwachsen Antje Hermenau, Fraktionschefin und Finanzexpertin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßt im Grundsatz die heute vorgestellten Eckpunkte - keine Neuverschuldung und [...]
PM 2008-069: Große Anfrage der GRÜNEN zur Situation der Männer in Sachsen – Alphatierchen neben Verlierern?
Die Staatsregierung muss die Problemlagen von Männern ernst nehmen, sonst verlieren wir am Ende alle - gesellschaftlich und ökonomisch "Die Staatsregierung schenkt den Problemlagen von Männern nicht genügend Beachtung. Das [...]
PM 2008-067: Kreisfreiheit abschaffen? – Mit Finanzwissenschaften allein lässt sich das Leben nicht erfassen
Ökonomie darf nicht uneingeschränkten Einfluss auf Politik erhalten Zum Vorschlag des Dresdner Finanzwissenschaftlers Prof. Helmut Seitz, die Kreisfreiheit von Städten abzuschaffen (DNN, 22.02.08), erklärt Johannes Lichdi, innenpolitischer Sprecher der Fraktion [...]
PM 2008-066: Sachsen LB – Weichen schon 2001 in Richtung Desaster gestellt
Herr de Maizière trägt Mitverantwortung Zur heutigen Zeugenvernehmung von Kanzleramtschef Thomas de Maizière (CDU) vor dem Sachsen-LB-Untersuchungsausschuss erklärt Michael Weichert, Obmann der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Die [...]


