Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2007-453: Modifizierung der Bundesexzellenzinitiative – Wissenschaftsministerin schließt eigene Forderungen für die Landesexzelleninitiative aus

Kehren sie vor der eigenen Haustür, Frau Stange! Die GRÜNE-Fraktion begrüßt die Ankündigung von Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD), sich für eine modifizierte Fortführung der Bundesexzellenzinitiative einzusetzen. Dr. Karl-Heinz Gerstenberg, Parlamentarischer [...]

Von |30. November 2007|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

PM 2007-452: Welt-Aids-Tag – Prävention, Aufklärung und Vernetzung müssen verbessert werden

Jeder Jugendliche, der seinen Bildungsweg beendet, muss die Chance gehabt haben, sich mit dem Thema Aids intensiv auseinander zu setzen "Die Zunahme von HIV-Infektionen in Sachsen zeigt, dass Prävention und [...]

Von |30. November 2007|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

PM 2007-451: Ein grauer Tag für die Denkmalpflege – Landesamt erhalten, Schwächung durch die Kommunalisierung nicht verhindert

Koalition ist beratungsresistent gegenüber Experten "Mit der heutigen Abstimmung im Kulturausschuss über die Änderungen im Sächsischen Denkmalschutzgesetz verabschiedet sich die Koalition von einem starken Denkmalschutz in Sachsen", erklärt Karl-Heinz Gerstenberg, [...]

PM 2007-449: Zu den Nachforderungen des Hauses Wettin

Mitglieder des Ex-Herrscherhauses überschreiten Grenzen der Unverschämtheit "Wenn die Wettiner tatsächlich neue Forderungen an den Freistaat gestellt haben, dann überschreiten die Mitglieder des gewesenen Herrscherhauses endgültig die Grenzen der Unverschämtheit", [...]

Von |27. November 2007|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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