Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2007-444: Verwaltungsreform – Änderungsanträge der Koalition
Koalition übernimmt Vorschläge aus grünen Gesetzentwürfen - Demokratie- Defizite bleiben im Kern bestehen Anlässlich der Anhörung des Gesetzentwurfs der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag zur Ausweitung der Wahlrechte [...]
PM 2007-442: Neonazi-Angriff auf junge Frau in Mittweida – Ich freue mich über die Zivilcourage der jungen Frau
Zum Angriff auf eine junge Frau durch rechtsextreme Jugendliche in Mittweida Anfang November erklärt Johannes Lichdi, innenpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Innenminister Buttolo ist es [...]
PM 2007-441: 2. Untersuchungsausschuss – Bröckelt die Blockadehaltung der Koalition?
Verschiebung jeglicher Zeugenanhörungen verkennt verfassungsrechtlich abgesicherte Minderheitenrechte In der heutigen Sitzung des 2. Untersuchungsausschusses stellte die SPD-Fraktion in Aussicht, die Ladung von Zeugen nicht weiter abzulehnen. Dazu erklärt Karl-Heinz Gerstenberg, [...]
PM 2007-440: Pflegeheimschließung im Vogtlandkreis
Nicht rütteln an der staatlichen Heimaufsicht in Sachsen!"Wir brauchen weiterhin eine staatliche Heimaufsicht in Sachsen. Auch im Zuge der Verwaltungs- und Funktionalreform darf an ihrer Unabhängigkeit nicht gerüttelt werden", erklärt [...]


