Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

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Keine weiteren Steuergeschenke an Millionäre – Reform der EU-Landwirtschaft kann vor Sachsen nicht halt machen Die Vorschläge der EU-Kommission zur Reform der gemeinsamen Agrarpolitik haben in Sachsen einen Sturm der [...]

Von |22. November 2007|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , , |

PM 2007-438: Schwachstellen bei der Denkmalschutzgesetzgebung noch nicht ausgeräumt

Koalition hat das Problem nur zur Hälfte erkannt "Wir freuen uns, dass die Koalition zur Einsicht gekommen ist und das Landesamt für Denkmalpflege als eigenständige Fachbehörde erhalten will. Damit kommt [...]

PM 2007-437: Totalerfassung der Autofahrer ohne rechtliche Grundlage

Kein Gewinn an Sicherheit durch Kfz-Kennzeichenerfassung Zur Ankündigung des Innenministers, die automatische Kfz-Kennzeichenerfassung auch in Sachsen einzuführen (Freie Presse, 20.11.), erklärt Johannes Lichdi, innenpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: [...]

Von |22. November 2007|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , , |

PM 2007-436: Bericht des Weltklimarats hat Konsequenzen für die sächsische Energie- und Klimapolitik

Wie will die Staatsregierung dem weiteren Anstieg der CO2–Emissionen in Sachsen begegnen? Der am Samstag vorgelegte 'Vierten Sachstandsbericht' des Weltklimarats (IPCC) hat nach Meinung der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Konsequenzen [...]

Von |20. November 2007|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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