Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2007-435: Schon über 200 Anmeldungen zum ‚Grünen Klimakongress‘ am 1.12. in Dresden

Der Klimawandel bewegt auch in Sachsen viele Menschen Zum grünen Kongress 'Klimawandel in Sachsen' am 01. Dezember in Dresden haben sich bereits über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet. Nach dem [...]

Von |16. November 2007|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |

PM 2007-434: GRÜNE zu Antifa-Verfassungsergänzung in Mecklenburg-Vorpommern

Falsche Hoffnung geweckt, dass es leichter wäre, gegen Nazis vorzugehen Die Verfassungsergänzung in Mecklenburg-Vorpommern um einen Passus gegen Rechtsextremismus wird von der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag kritisch [...]

PM 2007-433: Ministerpräsident auf dem Kommunalforum – Zwei Schritt vor und einen zurück

Lob für Bekenntnis zum Landesprogramm, Kritik an Aussagen zu Mügeln "Es ist wichtig, dass Ministerpräsident Milbradt sich so deutlich vor den versammelten Bürgermeistern und Schulleitern auf dem Kommunalforum in Riesa [...]

Von |15. November 2007|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

PM 2007-432: GRÜNE begrüßen Vorschlag des Rechnungshofs, künftig Fördermittel verstärkt als Darlehen oder Zinszuschuss auszureichen

Jahresbericht legt erschreckende Fehler bei Förderpraxis offen In seinem Jahresbericht 2007 für das Jahr 2005 legt der Landesrechnungshof eine Verschwendung von Steuergeldern offen, die sich nach Berechnungen der GRÜNEN-Fraktion auf [...]

Von |15. November 2007|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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