Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2007-431: GRÜNE zum Kommunalforum ‚Kein Platz für Extremismus und Gewalt‘
Schulung von Kommunalpolitikern gegen Rechtsextremismus muss ein Element des Landesprogramms werden Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag begrüßt die Ausrichtung des Kommunalforums 'Kein Platz für Extremismus und Gewalt' [...]
PM 2007-430: Investitionen in Kinder nur Lippenbekenntnisse?
Mehr Ressourcen für Umsetzung des Bildungsplans "Erzieherinnen brauchen mehr Zeit pro Kind", sieht sich Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin der GRÜNEN-Fraktion, in ihrer Kritik an der Sozialministerin durch die Studie des [...]
PM 2007-429: OVG Bautzen hebt Baustopp für Waldschlösschenbrücke auf
Jetzt muss der Ministerpräsident beweisen, dass seine Ankündigung, den Welterbetitel retten zu wollen, ernst gemeint war Nach der heutigen Entscheidung des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts (OVG) in Bautzen, den vorläufigen Baustopp für [...]
PM 2007-428: Verwendung der Steuermehreinnahmen ist Angesichts des Landesbankdesasters waghalsig
Zu den regionalisierten Daten der November-Steuerschätzung sowie den bereits beschlossenen Mehrausgaben erklärt Antje Hermenau, Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Angesichts des Landesbankdesasters halte ich den Umgang [...]


