Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2007-343: GRÜNE warnen vor Ausweitung von DNA-Tests auf alle Straftäter
Buttolo greift erneut tief in Repressalienkabinett Zu den Plänen von Herrn Innenminister Dr. Buttolo, genetische Fingerabdrücke von allen Straftätern nehmen zu wollen, erklärt Johannes Lichdi, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis [...]
PM 2007-342: Drecoll-Interview – Es ist unüblich, dass sich die Staatsanwaltschaft über laufende Ermittlungen äußert
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag ist über die Interviewäußerungen des Staatsanwalts Henning Drecoll (SZ und LVZ vom 13.09.) erstaunt. "Es ist ein völlig unüblicher Vorgang, dass sich [...]
PM 2007-341: Anhörung zum Gesetzentwurf zum Schutz des Unesco-Welterbes
Schutz der sächsischen Welterbestätten in Denkmalschutzgesetz und Naturschutzgesetz möglich und erforderlich Die Landtagsanhörung zum grünen Gesetzentwurf 'Schutz des Unesco-Welterbes' in Sachsen bestätigt nach Meinung der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die [...]
PM 2007-340: 6:0 für das Landesamt für Denkmalpflege
Sachverständige kritisieren einmütig die geplanten Änderungen des Sächsischen Denkmalschutzgesetzes "6:0 für das Landesamt für Denkmalpflege", kommentiert Karl-Heinz Gerstenberg, Parlamentarischer Geschäftsführer und kulturpolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die öffentliche [...]


