Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2007-299: Sachsen LB – Landtag hat mit Privatisierungsgesetz jegliche Steuerungsmöglichkeiten aus der Hand gegeben
Zur Diskussion um den 17,3 Milliarden-Kredit für die Sachsen LB erklärt Antje Hermenau, Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Mit dem vor der Sommerpause durch den Landtag gepeitschten [...]
PM 2007-296: Landesarchäologiemuseum – Fachliche Qualität vor Tempo
Fachkonzept, Ausstellungsgestaltung und Umbau müssen aus einer Hand geführt werden "Die verzögerte Eröffnung des Hauses der Archäologie in Chemnitz ist weder neu noch ein Drama", so Karl-Heinz Gerstenberg, kulturpolitischer Sprecher [...]
PM 2007-295: Frauen und Mädchen bleiben im Strafvollzug benachteiligt
Herrmann kritisiert Pläne zum Bau der zentralen Frauenanstalt in Chemnitz Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag, kritisiert erste Pläne der Staatsregierung, wie die Justizvollzugsanstalt Chemnitz zur zentralen [...]
PM 2007-294: Zu wenig Stipendien für sächsische Studierende
Sächsische Universitäten könnten den Anschluss beim Exzellenzwettbewerb verlieren "Der Freistaat stellt zu wenig Mittel für Landesstipendien von Promovierenden bereit", kritisiert Dr. Karl-Heinz Gerstenberg, hochschulpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag. [...]


