Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2007-303: Krise der Sachsen LB darf nicht zu höheren Zinsen für Mittelstandskredite führen
Nach der Herabstufung der Bonität der Sachsen LB warnt Antje Hermenau, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Sächsischen Landtag, vor möglichen negativen realwirtschaftlichen Folgen: „Die Krise der Sachsen LB darf nicht zu [...]
PM 2007-302: Mügelner Bürgermeister Deuse macht Rassismus salonfähig
Wer die politische Sachlage derart verkennt, verfehlt sein Amt Zu den Äußerungen des Mügelner Bürgermeisters Gotthard Deuse (FDP) gegenüber der Financial Times Deutschland (22.08.07), - in Bezug auf Parolen [...]
PM 2007-301: Hetzjagd auf Inder in Mügeln – Wir müssen dem Problem der Fremdenfeindlichkeit offen in die Augen sehen
Karl-Heinz Gerstenberg, Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat dazu aufgerufen, dem "Problem der Fremdenfeindlichkeit in Sachsen offen in die Augen zu sehen". "Schönreden hilft nicht weiter!" "Natürlich liegt [...]
PM 2007-300: Sachsen LB – Landesbank-Tochter hat sich übernommen
Die GRÜNE-Fraktion erwartet von der bevorstehenden Sondersitzungdes Haushalts- und Finanzausschusse im Landtag eine umfassende Information über die Schieflage der SachsenLB. "Die Pleite der SachsenLB ist mit dem Kreditrahmen von 17,3 [...]


