Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2007-273: Leipzig optimaler Standort für Biomasse-Forschungszentrum
Es lohnt, über Parteigrenzen hinweg für einen Standort zu kämpfen "Ich freue mich, dass Leipzig endlich als Standort für das Deutsche Biomasse-Forschungszentrum feststeht", erklärt Michael Weichert, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion [...]
PM 2007-272: Untersuchungsausschuss – Was für ein schlechter Verlierer
Es geht darum, das Vertrauen in Justiz und Verwaltung wieder herzustellen Nach dem Beschluss des Sächsischen Landtags zur Einsetzung eines Untersuchungsausschusses in der 'Aktenaffäre' kritisiert die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN [...]
PM 2007-270: Milbradt soll von Althaus lernen
Thüringen handelt richtig - Studiengebührenfreiheit ist für Hochschulen Wettbewerbsvorteil Der hochschulpolitische Sprecher der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag, Dr. Karl-Heinz Gerstenberg, begrüßt die Entscheidung der Thüringer CDU-Landesregierung, keine Studiengebühren zu erheben. [...]
PM 2007-269: Welterbe/Waldschlösschenbrücke – Aussagen der Kanzlerin widersprüchlich
Fragen des Welterbes sind nicht nur regionale Konflikte BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag kritisieren die Aussagen von Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Streit um den Bau der Waldschlösschenbrücke. "Fragen des [...]


