Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2007-203: GRÜNE drängen auf konsequente Regelungen im Nichtraucherschutzgesetz
Rauchverbot für den Sächsischen Landtag gefordert Vor der Anhörung der Nichtraucherschutz-Gesetzentwürfe von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der Staatsregierung am Montag, dem 4. Juni, im Sozialausschuss drängt die GRÜNE-Fraktion auf konsequente [...]
PM 2007-202: Korruptionsaffäre – Vertrauenskrise verlangt nach mehr Transparenz
So gewinnen Sie kein Vertrauen zurück, Herr Mackenroth! Zur heutigen Pressekonferenz von Justizminister Geert Mackenroth über das erklärt Johannes Lichdi, rechtspolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: "Der Justizminister [...]
PM 2007-201: Große Anfrage zeigt gravierende Fehlentwicklungen bei neuen Bachelor- und Masterstudiengängen
Viele Studierende werden in rechtsunsichere Studiengänge geschickt BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN im Sächsischen Landtag sehen erhebliche Mängel in der Umsetzung der neuen Bachelor- und Masterstudiengänge an den sächsischen Hochschulen. Die heute [...]
PM 2007-200: GRÜNE unterstützen Welterbe-Bemühungen der „Montanregion Erzgebirge“
Welterbe-Gesetz muss Rechtsklarheit gewährleisten Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützt ausdrücklich die Bemühungen um die Aufnahme der "Montanregion Erzgebirge" in die internationale Liste der Welterbestätten. "Diese weltweit einzigartige Region hat [...]


