Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
Michael Weichert: Herabsetzung des Wahlalters – richtiger Schritt, aber kein Allheilmittel gegen Politikverdrossenheit
Es gilt das gesprochene Wort! (...) der größte Feind der Demokratie ist das Desinteresse. Und leider müssen wir feststellen, dass nicht nur das Desinteresse an den öffentlichen Angelegenheiten zunimmt, sondern [...]
Dr. Karl-Heinz Gerstenberg: 9. Rundfunkänderungsstaatsvertrag – es hätten Mängel bei Datenschutz und Halbherzigkeiten bei Rundfunkaufsicht beseitigt werden können
Es gilt das gesprochene Wort! (...) Erwartungsgemäß werde ich gleich zur Kritik des zur Zustimmung anstehenden 9. Rundfunkänderungsstaatsvertrags kommen. Zuvor möchte ich doch zuerst einmal seinen inhaltlichen Kern begrüßen. Es [...]
PM 2007-23: Gefahrgut-Unfälle haben in Sachsen bedenklich zugenommen
GRÜNE verlangen verstärkte Kontrollen Vor dem Hintergrund des gestrigen Gefahrgut-Unfalls am Grenzübergang Breitenau fordert die GRÜNE-Fraktion im Sächsischen Landtag verstärkte Kontrollen. "Die Unfälle mit Gefahrgütern haben 2004 und 2005 bedenklich [...]
PM 2007-22: Unternehmensförderung
GRÜNE kritisieren Einigung als "faulen Kompromiss" Der wirtschaftspolitische Sprecher der GRÜNEN-Fraktion hat die Einigung der Staatsregierung bei der Unternehmensförderung als "faulen Kompromiss" kritisiert. "Diese Einigung hilft den Landkreisen nicht und [...]


