Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2006-446: Fußball-Fanprojekte – Koalitionsfraktionen müssen für direkte Landesmittel sorgen
Staatsregierung nicht bereit, über ihren Schatten zu springen Die GRÜNE-Fraktion im Sächsischen Landtag fordert die Koalitionsfraktionen auf, endlich direkte Landesmittel für die Arbeit der sächsischen Fußball-Fanprojekte zur Verfügung zu stellen. [...]
PM 2006-445: GRÜNE fordern Rücknahme der Kürzungen bei den Studentenwerken
Antrag der Fraktion sieht bedarfsgerechte Zuschüsse und Leistungsvereinbarungen vor Die GRÜNE-Fraktion im Sächsischen Landtag fordert in den anstehenden Haushaltsberatungen eine Rücknahme der von der Staatsregierung geplanten drastischen Kürzungen bei den [...]
PM 2006-444: Doppelhaushalt 2007/2008: Künftige Sparorgien vermeiden und finanzielle Handlungsspielräume sichern
GRÜNE wollen für ökologisches Wirtschaften, Wettbewerbsfähigkeit, Weltoffenheit, Bildung und Beratung umschichten Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag hat heute ihre Schwerpunkte zu den Beratungen des Doppelhaushaltes 2007/2008 vorgestellt. [...]
PM 2006-443: Ökolandbau – Umstellungsförderung nicht Gegenstand des Haushaltsgesetzes
Zum Vorhaben von Elke Altmann, Linksfraktion. PDS, mehr Geld für den Ökolandbau im Haushalt zu fordern, stellt Michael Weichert, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fest: "Fachleute wissen: Die Höhe der Umstellungsförderung ist [...]


