Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2006-400: Jurk ist ein Ankündigungsminister

Entlastung der B 170 für Schwerlaster war ein leeres Versprechen "Die mehrfach versprochene Entlastung der B 170 durch die Freigabe der A 17 im Dezember war ein leeres Versprechen", erklärt [...]

Von |25. Oktober 2006|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

PM 2006-399: Neustadt darf nicht zur überwachten Zone werden

Nur solide Polizeiarbeit wirkt auf Dauer gegen Krawalle "In der Neustadt ein paar Videokameras zu installieren um 'Krawalltouristen' abzuschrecken, ist purer Aktionismus und verlagert das Gewalt-Problem nur. Die Polizei wird [...]

Von |23. Oktober 2006|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |

PM 2006-397: GRÜNE begrüßen Erhalt von Programmen gegen Rechtsextremismus

Offene Fragen bleiben jedoch! Die Fraktionschefin der GRÜNEN im Sächsischen Landtag, Antje Hermenau, begrüßt die Meldung, dass die Arbeit der so genannten Strukturprojekte gegen Rechtsextremismus dauerhaft gesichert werden soll: "Damit [...]

PM 2006-396: GRÜNE warnen vor Scheitern des Hochschulpakts

Gefahr des Studienplatzabbaus ab 2010 größer denn je Die GRÜNEN im Sächsischen Landtag warnen vor einem Scheitern des Hochschulpakts. Nach Ansicht von Dr. Karl-Heinz Gerstenberg, parlamentarischer Geschäftsführer und hochschulpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion, ist die Gefahr [...]

Von |20. Oktober 2006|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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