Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2006-282: Flächendeckende Videoüberwachung ist kein Allheilmittel bei Terrorismusbekämpfung

Lichdi: Solide Polizeiarbeit statt unkontrollierter Datenanhäufung Zur Forderung von Innenminister Albrecht Buttolo (CDU), die Sicherheitsvorkehrungen auf Bahnhöfen und in Zügen nach den verhinderten Bombenanschlägen zu verschärfen, erklärt Johannes Lichdi, innenpolitischer [...]

Von |21. August 2006|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |

PM 2006-281: Kürzungen bei Jugendverbänden wären ‚Schuss ins eigene Knie‘

Welchen Stellenwert hat der Landesjugendhilfeausschuss? Vor dem morgigen Krisengespräch im Sozialministerium (22.08.) zu den Kürzungsabsichten bei den landesweiten Jugendverbänden im Landeshaushalt 2007/2008 fordert die GRÜNE-Fraktion das Sozialministerium zur Rücknahme der [...]

Von |21. August 2006|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |

PM 2006-280: Auch ehemalige Mitglieder der Landesregierung sind vor dem Gesetz gleich

Lichdi zur Anklageerhebung gegen ex-Minister Schommer Die GRÜNE-Fraktion im Sächsischen Landtag nimmt die Anklageerhebung gegen den ehemaligen Wirtschaftsminister Karl Josef Schommer zur Kenntnis. "Mit der Erhebung der Anklage wird klargestellt, [...]

Von |21. August 2006|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |

PM 2006-279: GRÜNE hoffen nach Tillich-Äußerung auf Initiative für Erneuerbare Energien

Jobmotor Klimaschutz für Sachsen nutzen Umweltminister Tillich hat mit seiner Aussage 'Klimaschutz schafft Arbeitsplätze' Erwartungen in der GRÜNEN-Fraktion ausgelöst. "Wir hoffen nun auf Initiativen der Staatsregierung, um den 'Jobmotor Klimaschutz' [...]

Von |16. August 2006|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
Nach oben