Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2006-278: GRÜNE-Kritik an geplanter Oberstufenreform zeigt Wirkung

Hermenau: Konzept der SPD trägt individuellen Begabungen Rechnung „Die Kritik der GRÜNEN-Fraktion an den Plänen des Kultusministeriums zur Oberstufenreform hat zumindest beim Koalitionspartner SPD Wirkung gezeigt“, freut sich Antje Hermenau, [...]

Von |16. August 2006|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

PM 2006-277: Gleichbehandlungsgesetz schützt ältere Menschen vor Diskriminierung

GRÜNE begrüßen Unterzeichnung des AGG Die GRÜNE-Fraktion im Sächsischen Landtag begrüßt die gestern erfolgte Unterzeichnung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) durch den Bundespräsidenten. "Für Sachsen mit seiner zunehmend älter werdenden Bevölkerung [...]

PM 2006-276: Hermenau – Milbradt ist politisch verantwortlich, wenn Dresden den Welterbetitel verliert

Staatsregierung steuert ihre Landeshauptstadt in eine beispiellose Blamage Laut Pressemitteilung (40/2006) des Regierungspräsidiums Dresden (RP) wurde die Stadt Dresden heute vom RP zur Vergabe von Bauleistungen für die Waldschlösschenbrücke bis [...]

Von |14. August 2006|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |

PM 2006-275: GRÜNE kritisieren Kürzungspläne für Jugendverbände

Unterstützung der Jugendarbeit muss intensiviert werden Elke Herrmann, sozialpolitische Sprecherin der GRÜNEN-Fraktion, kritisiert die Pläne von Sozialministerin Helma Orosz (CDU), den Etat der sächsischen Jugendverbände um mehr als zehn Prozent [...]

Von |14. August 2006|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
Nach oben