Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2006-274: Welterbe – Landesregierung muss sich ihrer völkerrechtlichen Verpflichtung stellen
Es muss dringend eine Kompromisslösung her Nachdem die Dresdner Stadträte gestern auf einer Sondersitzung den Baustopp für die Waldschlösschenbrücke bestätigt hatten, erklärte der erste Bürgermeister Lutz Vogel (parteilos), dass er [...]
PM 2006-273: Autobahn bringt merkliche Entlastungen für bisherige Durchgangsstraßen
Weichert: Verkehrskonzept für Südraum Leipzig muss überarbeitet werden Nach der vollständigen Freigabe der Südumgehung Leipzig (Autobahn BAB 48) am kommenden Sonntag fordert Michael Weichert (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Mitglied im Wirtschafts- [...]
PM 2006-272: H5N1 – Möglichkeit der Impfung prüfen
Kritik an mangelnder Aufklärung der Wermsdorfer Vogelgrippeinfektion Eine Woche nach der Entdeckung des H5N1-Virus bei einem Trauerschwan-Jungtier im Dresdner Zoo konnte für die übrigen Zoo-Vögel Entwarnung gegeben und damit auch [...]
PM 2006-271: Hermenau – Sondersitzung des Präsidiums im Fall Metz notwendig
"Es besteht dringender Klärungsbedarf" Nach dem Bekanntwerden der neuen Vorwürfe gegen Landtagsdirektor Dr. Christoph Metz und Landtagspräsident Erich Iltgen (CDU) fordert Antje Hermenau, Fraktionschefin der GRÜNEN im sächsischen Landtag, Konsequenzen: [...]


