Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2006-170: Verwaltungsstrukturreform tritt auf der Stelle
GRÜNE: Einspareffekte durch Personalumschichtung bleiben im Dunkeln „Der als Teilsieg gefeierte Startschuss für einen Neuzuschnitt der Landkreise bringt uns bei der notwendigen Verwaltungsstrukturreform keinen Schritt weiter“, kommentiert Johannes Lichdi, innenpolitischer [...]
PM 2006-169: Stadtumbau-Programme müssen mit höherer Qualität weiter gehen
Die GRÜNE-Fraktion will sich der Forderung der Wohnungswirtschaft, den Stadtumbau stärker finanziell zu fördern, nicht ohne weiters anschließen (siehe DNN, 16. Mai, S. 4). "Die Probleme sehe ich in erster [...]
PM 2006-168: Kita-Bildungsplan – GRÜNE weisen Kritik von Landesbischof Bohl zurück
Die GRÜNE-Fraktion hat die Kritik von Landesbischof Jochen Bohl an Einwänden gegen das 'Religionskapitel' im Bildungsplan zurückgewiesen. Bohl hatte von 'atheistischen Beißreflexen' gesprochen (SZ, 13./14. Mai, S.7). "Auch als Christin [...]
PM 2006-167: BND-Affäre: Sächsischer Verfassungsschutz soll öffentliche Erklärung abgeben
Die BND-Affäre muss nach Meinung von Johannes Lichdi, innenpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag, auch Konsequenzen in Sachsen haben. „Ich fordere den Sächsischen Verfassungsschutz auf, öffentlich zu erklären,ob er [...]


