Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
Antje Hermenau: Abwanderung junger und hoch qualifizierter Frauen aus Sachsen stoppen
Es gilt das gesprochene Wort! (...) Eine der wesentlichsten und schwierigsten Fragen, die es (in Zukunft) auch zu bearbeiten gelten wird, ist die der Abwanderung hoch qualifizierter junger Frauen aus Sachsen. [...]
PM 2006-173: Elbeausbau wäre ökonomischer und ökologischer Nonsens
Wasserstand des Flusses wird infolge von Trockenheit immer weiter sinken Auf der heutigen Konferenz "Schiffbarkeit der Elbe" in Usti nad Labem hat sich Johannes Lichdi, umweltpolitischer Sprecher der GRÜNEN-Fraktion im [...]
PM 2006-171: Mehreinnahmen für den Freistaat: Hermenau erneuert Forderung nach Ablehnung der Mehrwertsteuererhöhung
Verringerung der Neuverschuldung, Schuldenabbau so schnell wie möglich Wenig überrascht zeigt sich Antje Hermenau, Fraktionschefin der GRÜNEN-Fraktion im Sächsischen Landtag, in Hinblick auf die Ergebnisse für Sachsen aus der Mai-Steuerschätzung. [...]
PM 2006-172: Herrmann zu Betrugsverdacht (NOL-Kreis): Art der Versorgung der Asylbewerber überdenken
Aus Gründen der Abschreckung wurde teures und offenbar korruptionsanfälliges System geschaffen Im Hinblick auf den Betrugsverdacht gegen den ehemaligen Leiter des Asylbereichs im Niederschlesischen Oberlausitzkreis regt die GRÜNE-Fraktion an, die [...]


