Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2006-92: Neubau der Landwirtschaftlichen Versuchsanstalt in Nossen
Weichert fordert angesichts der Kostenexplosion erneutes Überdenken der Planungen Viel teurer als erwartet wird der Neubau der landwirtschaftlichen Versuchsanstalt in Nossen. Statt der bisher veranschlagten 17,5 Millionen Euro wird der [...]
PM 2006-91: Lichdi: Polizei und Justiz sind Verlierer des Personalpokers
Polizeipostenstruktur und effektiver Verwaltungsrechtsschutz in Frage gestellt Das Kabinett hat in seiner Klausur am Wochenende den Abbau von 6.441 Stellen in der staatlichen Verwaltung beschlossen, davon 3094 im Bereich des [...]
PM 2006-90: Untersuchungsausschuss Sachsen LB – Erschreckendes Bild über die Zustände Mitteldeutsche Leasing AG, Kontrolle fahrlässig
Nach der heutigen Zeugenvernehmung von Herrn Horst Meurer (ehemaliger Vorstand der MDL Mitteldeutsche Leasing AG) erklärt Michael Weichert, stellv. Vorsitzender der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Die Zeugenvernehmung [...]
Elke Herrmann: Maßnahmen gegen die Vogelgrippe müssen der realen Gefahr angemessen sein
Es gilt das gesprochene Wort! (...) Maßnahmen müssen natürlich der realen Gefahr angemessen sein. Darüber, was die reale Gefahr ist, unterscheiden sich offenbar auch hier die Ansichten. Ich möchte deshalb [...]


