Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung
Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.
Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.
Aktuelles
PM 2006-89: Hermenau zu Kabinettsklausur zum Doppelhaushalt 2007/2008
Grüne Prioritäten: Mehr Eigeneinnahmen, Neuverschuldung stoppen, Verwaltung reduzieren Zu den Ergebnissen der Kabinettsklausur zum Doppelhaushalt 2007/2008 erklärt Antje Hermenau, Vorsitzende der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag: "Das Eckpunktepapier [...]
Antje Hermenau: Festlegung der Operationellen Programme für die EU-Förderperiode 2007-2013
Es gilt das gesprochene Wort! (...) Wir werden für die Periode 2007 bis 2013 ungefähr 4 bis 4,2 Milliarden Euro von der Bundesebene bekommen. An Landesmitteln bedeutet das mindestens ungefähr [...]
PM 2006-88: Hochschullastenausgleich – Koalition stimmt gegen Konzept der eigenen Ministerin
Die GRÜNE-Fraktion im Sächsischen Landtag sieht in der Ablehnung des Antrags zum Hochschullastenausgleich eine Fortsetzung der Koalitionsquerelen in der Hochschulpolitik. Nachdem die Koalitionsfraktionen noch vor der Debatte mit einem Änderungsantrag [...]
Dr. Karl-Heinz Gerstenberg: Hochschullastenausgleich braucht Rückenstärkung durch den Sächsischen Landtag
Es gilt das gesprochene Wort! (...) Die Hochschulen in Deutschland stehen vor höchst erfreulichen Problemen: Die Zahl der Studierenden wird wachsen. Der Wissenschaftsrat prognostiziert ausgehend von derzeit knapp zwei Millionen [...]


