Justiz

Justiz2025-05-27T15:34:15+02:00

Strafvollzug: Mehr öffentliche Sicherheit durch bessere Resozialisierung

Die Unterbringung von Menschen im Strafvollzug kann immer nur das allerletzte Mittel sein. Auch angesichts hoher Wiederholungsquoten muss immer gefragt werden, ob alle Wege ausgeschöpft wurden, um den Strafvollzug zu vermeiden. Außerdem steht die Resozialisierung der Gefangenen an oberster Stelle. Denn: Nur wer durch Resozialisierung neue Möglichkeiten für sein zukünftiges Leben in Freiheit sieht, hat eine gute Chance, nicht wieder straffällig zu werden. Dies dient den berechtigten Interessen und Ängsten der Opfer und dem Schutz der Allgemeinheit vor weiteren Straftaten.

Das gilt noch einmal mehr im Jugendstrafvollzug. Die öffentliche Sicherheit und den Schutz der Allgemeinheit erreichen wir nur dann, wenn Jugendliche gestärkt und unterstützt werden, den Weg aus der Kriminalität in ein eigenverantwortliches Leben zu finden. Unsere Prämissen liegen zunächst in der Prävention. Kommt es dennoch zu Straffälligkeit, setzen wir uns ein für den Ausbau ambulanter Maßnahmen für straffällige Jugendliche, für eine nachhaltige Unterstützung durch Jugendgerichtshilfe und Straffälligenhilfe, für die Möglichkeit der Mitwirkung der Gefangenen an der Förderplanung sowie für den offenen Vollzug der Haft als Regel.

Aktuelles

PM 2005-308: Freistaat soll Ausgleichsmittel für Kommunen bei den Kosten der Unterkunft für Hartz-IV-Empfänger ändern

Die Kosten der Unterkunft für Hartz IV-Empfänger sind in der nächsten Woche Thema im Landtag. Der Antrag "Nettobelastungsermittlungsverordnung für die Kosten der Unterkunft" (Drs. 4/3072) der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN [...]

Von |19. Dezember 2005|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |

PM 2005-307: Grüne fordern Klarheit über Planungen zur Hochschulreform

Die Grünen im Sächsischen Landtag fordern von Wissenschaftsministerin Barbara Ludwig Klarheit darüber, welche Planungen ihr Ministerium zur Hochschulreform verfolgt. Der Parlamentarische Geschäftsführer Dr. Karl-Heinz Gerstenberg unterstützt die Forderungen der Studierenden [...]

Von |16. Dezember 2005|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , |

PM 2005-306: Wer schützt die Umwelt vor dem Wachstumsideologen Milbradt ?

Anlässlich der Aufnahme der Motorenfertigung der Volkswagen Sachsen GmbH in die Umweltallianz Sachsen plädierte Ministerpräsident Milbradt dafür, beim Umweltschutz auf staatliche Steuerung zu verzichten. Dabei geißelte der Regierungschef die „verordnete [...]

PM 2005-305: Waldzustandsbericht 2005 – Stickoxid-Einträge bleiben größtes Problem des sächsischen Waldes

"Wir werden erst dann zufrieden stellende Verbesserungen des Waldzustandes erreichen, wenn die Stickoxid-Einträge deutlich geringer werden", so Johannes Lichdi, umweltpolitischer Sprecher der grünen Fraktion im sächsischen Landtag. "Eine wesentliche Quelle [...]

Von |16. Dezember 2005|Kategorien: Archiv, Pressemitteilungen|Schlagwörter: , , , |
Katja Meier
Katja Meier
Sprecherin für Strafvollzug
Valentin Lippmann
Valentin Lippmann
Sprecher für Verfassung, Recht und Justiz
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